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Konstruktion- Allgemein

Posted by on März 3, 2014

Nachdem der erste Versuch, die Strichzeichnung des Innenausbaus in eine Stückliste zu überführen, kläglich scheiterte, wurde sie gesamte Planung des Innenausbaus mit Hilfe eines CAD Programms ausgeführt. Es kostet zwar mindestens ein komplettes Wochenende sich in die Software und deren Bedienung einzufuchsen, wenn man keinerlei Vorkenntnisse hat, aber in Hinblick auf den gesamten zeitlichen Aufwand hat sich das absolut gelohnt.

Für die Konstruktion wurden die von Item zur Verfügung gestellten CAD Modelle der Profile als Grundlage verwendet. Allerdings wurden nur die Profile an sich in der Konstruktion berücksichtigt. Wo beim Zusammenbau ein Verbinder eingesetzt werden muss, wurde dann operativ im beim Zusammenbau entschieden. Die benötigte Anzahl wurde vorab grob abgeschätzt und dann bestellt. Diese Vorgehensweise hat sich bewährt. Lediglich Winkel die für die Verstärkung bestimmter Teile vorgesehen wurden, sind in der Zeichnung berücksichtigt, da dies den späteren Zusammenbau vereinfacht.

Grundsätzlich wurde der Innenausbau in die folgenden Baugruppen aufgeteilt:

  • Bett Untergestell
  • Staufächer über dem Bett
  • Unterschrank Herd
  • Unterschrank Spüle

Diese wurden einzeln unter Berücksichtigung der genommenen Aufmaße konstruiert und dann zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Dadurch konnte für jede Baugruppe eine eigene Ansicht aus drei Richtungen inklusive der zugehörigen Stückliste generiert werden, was für den Zusammenbau ein großer Vorteil ist.

Ausgangspunkt aller Planungen waren die (mehrfach gemessenen) Innenmaße des Fahrzeugs, sowie der vorab grob skizzierte Grundriss. Letzterer ist das Ergebnis ausgiebiger Recherchen auf den Internetseiten diverser Hersteller, sowie die intensive Lektüre zahlreicher Internetforen und Webseiten anderer Selbstausbauer.

Bei der Planung des Grundrisses ist zu beachten, dass die Durchgänge ausreichend breit sind der TÜV prüft das bei der Abnahme. Eine Breite von 50cm sollte hier auf keinen Fall unterschritten werden!

Der Erstentwurf für den hier realisierten Grundriss in Form einer einfachen Skizze findet sich hier:

Bus Layout erster Entwurf

Der tatsächlich realisierte Innenausbau weicht in kleinen Details ab, folgt aber im Wesentlichen der hier dargestellten Skizze.

Auf der ersten Seite ist das Layout in der Draufsicht dargestellt. Das große Oval soll ein Surfbrett darstellen. Das Heck des Fahrzeugs befindet sich in dieser Skizze unten, die Front folglich oben. Im Heck eingebaut ist das Doppelbett vorgesehen. Die Breite beträgt 1,40m, was auf einer Seite noch Platz für Staufächer lässt. Unter dem die Oberkante des Bettes schließt mit der Unterkante der Fenster ab. Diese befindet sich 75cm über dem Boden. Zieht man 20cm für Lattenrost und Matratze ab, bleiben 55cm lichte Höhe unter dem Bett und damit ein großzügiger Stauraum.

Auf der Rechten Fahrzeugseite zwischen dem Stirnende des Bettes und der (schraffiert dargestellten) Trittstufe am Eingang der Schiebetür, befindet sich ein 30cm tiefer Schrank mit einer Höhe von 75cm (Unterkante Fenster) auf den im Bereich der Schiebetür ein für Innenräume zugelassener Kartuschenkocher vom Typ Campinggaz Bistro mit Stopgasfunktion” befestigt ist. Auf der linken Seite schließt sich ans Bett ein 95cm hoher und 94cm tiefer Schrank mit eingelassenem Spülbecken an. Die Tiefe ist deshalb so großzügig gewählt, da der untere Teil dieses Schranks den Stauraum für die Surfbretter bildet.

Vor dem Spülenunterschrank befindet sich eine 4er Sitzgruppe mit Tisch. Hier wurden 4 der vorhandenen Bussitze verwendet. Zwei Sitze befinden sich in den Originalbefestigungen und sind damit als reguläre Sitzplätze zugelassen. Die anderen beiden Sitze sind verschiebbar entgegen der Fahrtrichtung montiert. Bei Ankunft werden diese Sitze in Richtung Fahrersitz verschoben. Damit genügend Platz zum Sitzen am Tisch bleibt muss der Fahrersitz dazu in die vorderste Position geschoben werden.

Sollten einmal mehr Sitze benötigt werden, kann der Tisch mit wenigen Handgriffen demontiert werden und die beiden Sitze in Fahrtrichtung in die zugelassenen Befestigungspunkte geschraubt werden. Dann ist der Bus für 5 Personen plus Fahrer zugelassen.

Über dem Bett sind an drei Seiten umlaufende Staufächer vorgesehen. Diese stehen auf 4 Stützen, die mit dem Bett verschraubt sind.

 

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